Ich bin Antje Kloft, Jahrgang 1973, verheiratet, Mutter dreier erwachsener Kinder und Großmutter eines Enkels. Diese persönlichen Erfahrungen haben meinen Blick auf Familien, Beziehungen und Lebenswege ebenso geprägt wie meine beruflichen Stationen.

Ich arbeite systemisch, bindungsorientiert und traumasensibel und begleite Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien dabei, belastende Erfahrungen zu verstehen, einzuordnen und wieder mehr Sicherheit im Beziehungserleben zu entwickeln. Mir ist wichtig, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen – mit Respekt für ihre Erfahrungen, ihre Geschichte und ihren eigenen Weg.
Ich bin ausgebildet in Systemischer (Familien-)Therapie sowie in Integrativer Bindungsorientierter Traumatherapie (I.B.T.) und EMDR.
Auch meine ursprüngliche Ausbildung zur Examinierten Krankenschwester und meine jahrelange Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Pflege haben mich geprägt. Sie haben mir früh einen Zugang zu existenziellen Themen wie Krankheit, Schmerz, Verlust, Tod und Trauer eröffnet – und die Fähigkeit gestärkt, diesen Themen in meiner heutigen Arbeit mit Ruhe, Offenheit und Präsenz zu begegnen.
Die Frage nach den psychischen und seelischen Aspekten dieser Situationen ließ mich jedoch nicht los. Deshalb nahm ich später ein Studium der Psychologie an der Fernuniversität in Hagen auf und schloss dieses mit dem Bachelor of Science ab. Ergänzend absolvierte ich ein Masterstudium der Klinischen Psychologie an der International Psychoanalytic University Berlin.
Ein wesentlicher Teil meines beruflichen Weges liegt in der ambulanten Jugendhilfe. Dort habe ich Familien über längere Zeiträume hinweg im Alltag begleitet – im Rahmen von Sozialpädagogischer Familienhilfe (SPFH), Aufsuchender Familientherapie (AFT) und Begleitetem Umgang (BU).
Über mehrere Jahre habe ich einen solchen BU begleitet, der jeweils einen Tag von morgens bis abends stattfand und damit viel Raum für alltagsnahe Begegnungen bot – nicht in den oft stark begrenzten Rahmenbedingungen eines klassischen Umgangs-Spielzimmers, sondern mitten im Leben.
Bis heute führe ich diese Tätigkeit als Honorarkraft bei einem Träger der ambulanten Jugendhilfe in Hamburg fort, hauptsächlich im Rahmen von Aufsuchender Familientherapie (AFT).
Die Arbeit in diesem Kontext bringt mich immer wieder sehr nah in Kontakt mit den Lebensrealitäten von Kindern und Eltern. Themen wie Bindung, Kinderschutz, psychische Belastungen und Trauma sind dabei häufig präsent. Dies hat meine therapeutische Haltung stark geprägt.
Für einen Träger der Frühförderung hier in Hamburg biete ich Eltern psychologisch-therapeutische Begleitung an – je nach Erfordernis in meiner Praxis oder zu Hause bei den Familien.
Häufig geht es dabei um Situationen, in denen Familien mit Entwicklungsunsicherheiten, herausforderndem Verhalten ihrer Kinder oder großen existenziellen Belastungen konfrontiert sind. Auch schwere Themen wie Krankheit, Abschied und Trauer dürfen in solchen Gesprächen selbstverständlich Raum haben.
2018 gründete ich meine Praxis zunächst nebenberuflich.
Seit März 2020 arbeite ich vollständig freiberuflich in eigener Praxis für Selbstzahler:innen.
2024 erhielt ich die Heilerlaubnis als Heilpraktikerin für Psychotherapie.
Regelmäßige Weiterbildungen, Supervision und kollegialer Austausch sind für mich selbstverständlicher Bestandteil meiner Arbeit und dienen der Reflexion und Qualitätssicherung. Meine Arbeit orientiert sich dabei an den fachlichen und ethischen Grundsätzen der systemischen Therapie.

Wenn Sie sich von meiner Haltung und meiner Arbeitsweise angesprochen fühlen, lassen Sie uns in einem ersten Gespräch schauen, welcher nächste Schritt für Sie passend ist.